Versand nach England |
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Versand nach England: Wichtige Infos und praktische Tipps

Als global agierende Spedition lassen wir Ihr Paket nach England (Großbritannien) preiswert und schnell von unseren Paketdienst-Partnern per Luftfracht transportieren.
- Ihre Sendung wird in der Regel nach ca. ein bis zwei Werktagen mit Expressversand und nach ca. zwei bis fünf Werktagen mit Standardversand dem Empfänger in England zugestellt. Sollten Sie in die Zone B, d.h. die Highlands und die nördlichen Inseln versenden wollen, so muss mit einem Tag zusätzlicher Versanddauer gerechnet werden.
- Direkter Zugriff auf den Status Ihrer Sendung über die Sendungsverfolgung.
- Kompetente Kundenbetreuung per E-Mail und Telefon.
Buchen Sie Ihren Versand nach England mit Cargo International, indem Sie mithilfe unseres praktischen Versandrechners Ihre Versandkosten ermitteln und online einen Abholauftrag aufgeben.
Um ein Paket nach England, Wales oder Nordirland zu verschicken, wählen Sie bitte in unserem Versandkostenrechner das Zielland Großbritannien.
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Zollinformationen
Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich (TCA)
Hintergrund und Inkrafttreten des Abkommens
Am 24. Dezember 2020 einigten sich die Europäische Union (EU) und das Vereinigte Königreich (VK) auf ein umfassendes Handels- und Kooperationsabkommen (Trade and Cooperation Agreement, TCA). Es trat am 1. Mai 2021 endgültig in Kraft, nachdem es bereits seit dem 1. Januar 2021 vorläufig angewendet wurde (Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 1 vom 1. Januar 2021).
Präferenzieller Warenverkehr und Ursprungserzeugnisse
Das Abkommen regelt den präferenziellen Warenverkehr zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich – allerdings ausschließlich für sogenannte Ursprungserzeugnisse. Das bedeutet: Nur Waren, die die Ursprungsregeln des TCA erfüllen und über entsprechende Präferenznachweise verfügen, können zollfrei gehandelt werden. Ohne diese Nachweise ist keine Zollbefreiung möglich.
Neue Zollgrenzen seit dem 1. Januar 2021
Mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU wurde ein neues Zollgebiet geschaffen, das England, Schottland, Wales und Nordirland umfasst. Für Nordirland gelten jedoch Sonderregelungen:
Sonderregelung für Nordirland
Nordirland bleibt zwar Teil des britischen Zollgebiets, wird aber zollrechtlich wie ein Teil des EU-Zollgebiets behandelt. Das bedeutet:
- EU-Lieferungen nach Nordirland gelten als innergemeinschaftlicher Handel.
- Lieferungen nach Großbritannien (ohne Nordirland) werden als Exporte in ein Drittland behandelt.
Auswirkungen auf den Warenverkehr
Seit dem Brexit ist das Vereinigte Königreich nicht mehr Teil des EU-Binnenmarkts und der EU-Zollunion. Der freie Warenverkehr entfällt – mit entsprechenden Folgen:
Großbritannien (ohne Nordirland)
- Innergemeinschaftliche Lieferungen werden zu Drittlandexporten und -importen.
- Neue Zollformalitäten und gegebenenfalls Zollgebühren entstehen.
- Zollanmeldungen sind sowohl bei Ausfuhr als auch bei Einfuhr notwendig.
Wer die Vorteile des TCA nutzen will, muss:
- Die Ursprungsregeln des Abkommens beachten.
- Präferenznachweise korrekt ausstellen oder vorlegen.
- Zollformulare korrekt ausfüllen und Fristen beachten.
Relevante Punkte im Überblick:
- Zollanmeldung bei Ausfuhr und Einfuhr
- Einfuhranmeldung und Zollabwicklung
- Stufenweise Einführung der Zollformalitäten im VK
- Gültiger UK-Zolltarif bei Einfuhren ins Vereinigte Königreich
- Volle EU-Zollformalitäten bei der Einfuhr britischer Waren
- Produktspezifische Vorgaben wie Zertifizierungen, Verbote, Ausfuhrkontrollen
Nordirland
- Lieferungen nach Nordirland gelten weiterhin als innergemeinschaftlich.
- Keine Zollanmeldungen erforderlich.
- Intrastatanmeldungen mit dem Ländercode XI.
- Die britische Regierung stellt das Border Operating Model als Leitfaden zur Verfügung.
EORI-Nummer für den Handel mit dem Vereinigten Königreich
Erforderlich ist eine deutsche (EU-) EORI-Nummer, wenn:
- Ausfuhranmeldungen nach Großbritannien erstellt werden
- Einfuhren aus Großbritannien abgewickelt werden
Zusätzlich ist eine britische GB-EORI-Nummer nötig, wenn:
- Einfuhranmeldungen in GB selbst vorgenommen werden (z. B. bei DDP-Lieferbedingungen)
- Ihr Unternehmen über Niederlassungen in Großbritannien verfügt, die direkt exportieren oder importieren
Hinweis: Frühere EU-EORI-Nummern aus GB sind seit Januar 2021 ungültig.
Sendung vorbereiten
Für einen schnellen und reibungslosen Paketversand nach England sollten Sie darauf achten, dass Ihre Sendung ausreichend verpackt und gut geschützt ist. Kontrollieren Sie auch die Empfängeradresse, damit es nicht zu Verzögerungen und Mehrkosten kommt.